Gäste-Reflexion

Gästebuch

Oktober 2023 Südtunesien-Reise von Anita Hüttenmoser

6 Tage Saharatrekking – ein heisses Saharafeeling in the middle of nowhere

Wir erlebten Ende Oktober 2023 während fünf abenteuerlichen Tagen die faszinierende Sahara, begleitet von zwölf Dromedaren und vier tunesischen «Chameliers». Dank der Genügsamkeit und Tragfähigkeit der Kamele konnten wir eine lange Strecke von ca. 100 km

in fünf Tagen wandernd oder reitend durchqueren.

Im Zickzackkurs waren wir als kleine Karawane in dieser traumhaften Dünenlandschaft mit feinstem Sand unter den Füssen unterwegs.

Wir fühlten uns gut betreut von den vier Kamelführern, welche uns täglich auf kleinem Feuer frische Fladenbrote, Gemüsecouscous, feine Salate und Granatapfeldessertszubereiteten, die Tiere versorgten, führten und uns abends noch mit Trommel, Flöte und Gesang
erfreuten. Unter einem einmalig riesigen Sternenhimmel verbrachten wir sechs klare, stille Nächte im warmen Schlafsack auf unseren Matten. Im Dunkeln auf den Dünen liegend wurden wir mitvielen Sternschnuppen beschenkt.

Einfach einmalig, unvergesslich, aufregend in Erinnerung bleiben der Sternenhimmel sowie die
romantischen Sonnenuntergänge und -aufgänge – immer wieder ehrfürchtiges Staunen inmitten der Natur!

9 Tage Süd-Tunesien und die Insel Djerba – Meer, Leben und Brauchtum Moncef und Verena zeigten uns während dieser Tage viele bedeutsame, gut ausgewählte tunesische Perlen. Sie ermöglichten uns Kontakte mit Einheimischen und liessen uns in aussergewöhnlichen Unterkünften nächtigen. Das Engagement, die Hilfsbereitschaft, die Arabischkenntnisse von Moncef und die Tunesien-Leidenschaft des Leitungspaars schätzen wir sehr! Wir durften in unterirdischen Höhlenzimmern, im Hotel direkt am Meer und in tollen Bungalows übernachten. Mit einem einheimischen Führer durchwanderten wir eine einzigartige und eindrucksvolle Canyon-Landschaft und durften anschliessend bei ihm zu Hause ein typisches tunesisches Essen geniessen: gefüllte Briks, Couscous mit feinem Gemüse (mit oder ohne scharfem Harrissa), Salat, Dessert. Im Süden Tunesiens prägen über 5 Mio. Dattelpalmen das sonst eher karge Landschaftsbild. Im entsprechenden Museum haben wir viele Informationen über diesen wichtigsten tunesischen Landwirtschaftsexport erhalten, den wir in unseren Läden gerne kaufen. Neben Monokulturen beeindruckten mich die Mischkulturen in grossen Oasen: die grossen Dattelpalmen beschatten kleinere Granatäpfel-, Orangen- und Zitronenbäume. Wisst ihr, dass das Salzwasser die Süsse der Datteln ermöglicht? Wir besuchten zwei geheimnisvolle alte Speicherburgen, die auch als Zufluchtsorte vor Hitze, Kälte, Sandstürmen dienten und in denen früher die Ernte zum Schutz vor Beutezügen versteckt wurde. Verena und Moncef zeigten uns die glitzernde Weite des Salzsees, anschauliches Töpferhandwerk, die geschichtsträchtige Berberkultur, farbige lebhafte Märkte, herrliche Graffitis… Ich lernte einzelne arabische Wörter wie «aslemma, beslemma, schokran, spalachir, tabusa mä…» und dank Moncefs Übersetzungen bekam ich immer wieder spannende, erhellende Antworten auf meine Fragen.

Oktober 2023 Südtunesien-Reise von Theo Thalmann

Fünf Tage und Nächte mitten in der Sahara – Sand, Hitze, Sonnenuntergänge und den Geruch der Kamele in der Nase – geweckt
werden vom Klopfen des frisch gebackenen Fladenbrotes – sich hingeben der Weite, den faszinierenden Strukturen der Dünen und
ihren unterschiedlichen Oberflächen – immer wieder Staunen über die filigranen Spuren im Sand – Sie lebt die Wüste!
Gehen, sitzen, schlafen über und auf dem unglaublich feinen Sand, welchen wir noch heute in unseren Kleidern finden. Einmalig.
All dies gelingt dank gutem Teamwork der vier tunesischen «Chameliers» und unserem Leiterpaar Verena und Moncef!

Oktober 2013 Südtunesien-Reise von Verena

Meine erste Reise in den Süden Tunesiens wird sicher nicht meine letzte sein!
Ich habe viel Neues erfahren über die Kultur und das Leben im Süden Tunesiens.
Die ganze Reise war sehr abwechslungsreich, angefangen vom Erkunden der Insel Djerba, Baden im Meer, dann die Reise mit dem kleinen Bus
aufs Festland, die Entdeckung der alten Ghorfas und der «Mondlandschaft» von Matmata.
Ich bin fasziniert von den kunstvollen Ziegel-Fassaden der Häuser in Tozeur und dem bäuerlichen Treiben auf dem Markt von Douz und nicht zuletzt der Fahrt über den glitzernden Salzsee Chott El Djerid.
Der Höhepunkt der Reise war die Wanderung durch die Wüste mit Mabrouk, Taher und Mohammed! Allen ein herzliches Shokran, es war wirklich “bien, bien, bien”!! Die unkomplizierten Abläufe, die gegenseitige Unterstützung, die Einfachheit haben mir wohl getan. Auch mein Arbeitskollege, der auf der Reise mit dabei war, ist sehr angetan von den Erlebnissen mit euerm Team, den Stimmungen bei Sonnenauf- und Untergang, dem Singen und Trommeln am Feuer, dem Satteln der Dromedare, den wunderbaren Schattenspielen der Dünen.
Sogar die Mittagshitze hatte ihren Platz, im Wissen, dass man später von längeren Schatten, einem lodernden Feuer und mit heissem Tee belohnt wird!
Herzlichen Dank für die perfekte Organisation der ganzen Reise und euer Engagement im Beantworten aller unserer vorausgehenden Fragen.
Ich werde sicher wieder kommen!

März 2025 

Von Gabi Ceric 

Impulse aus der Sahara Südtunesiens

In die Wüste gehen
Jeder hat seine eigene Vorstellung von der Wüste: endlose Ödnis. Nur Sand. Kein Leben. Schwer zu erklimmende Dünen. Anstrengende Wanderungen. Gefahren wie Skorpione und Schlangen. Oder Dämonen und
Versuchungen wie in biblischen Zeiten.
Wind, der alle Spuren verwischt.
Keine Toilette, nur hoffentlich eine Düne oder ein Busch, hinter dem man sein
Geschäft verrichten kann.

Kein Wasser, aber hoffentlich genug Wasser im Gepäck und alles andere, was notwendig ist. Und dort brechen wir von Nouiel aus in die Sahara auf. Nach 1 1/2 Stunden mit dem Jeep mit Allradantrieb erreichen wir den Ausgangspunkt, wo uns die Beduinen erwarten, die uns mit ihren Dromedaren durch die Wüste begleiten werden. Sie sind es, die sich in der Wüste auskennen und für uns sorgen werden. Eine Schriftstelle, die mir während der Tage in der Wildnis in den Sinn kam, stammt aus der Bergpredigt Jesu und lautet: Seid nicht besorgt … denn euer himmlischer Vater weiß, was ihr braucht (vgl. Mt 6,25-34). Wenn man in die Wildnis geht, braucht man Vertrauen. Gepäck Wer in die Wüste geht, tut dies nicht einfach so. Der Entscheidung ging eine Phase der Entscheidungsfindung voraus: Soll ich oder soll ich nicht? Werde ich mit den anderen Lebensbedingungen in der Wüste zurechtkommen? Kann ich auf die Annehmlichkeiten unserer Zivilisation verzichten, die so selbstverständlich sind? Auf Toilette, auf Dusche, auf Internetverbindung? Und wie werde ich zurechtkommen, wenn ich nicht nur Dromedare treffe, sondern auch andere Dinge, die im Wüstensand herumtollen und mir Angst und Ekel einflößen ?Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Viel schwieriger war für mich die Frage: Was brauche ich in der Wüste? Welche
Kleidung bei den üblichen Temperaturschwankungen zu dieser Jahreszeit? Kamera und Akku sollten auch dabei sein. Ich habe noch nie so
lange überlegt und gepackt.
Eine kleine Reisetasche, ein Schlafsack und ein Tagesrucksack. Das musste
reichen.
Unser Chamäleon kam mit einem kleinen Rucksack aus, an den er seine Jacke gehängt hatte
. Das reichte ihm. Mehr brauchte er nicht. Er hatte alles dabei,
was notwendig war, und vermisste nichts.
Wie oft schleppen wir Lasten mit uns herum, die gar nicht nötig wären? Gott sei Dank
musste ich meinen Tagesrucksack nicht einmal selbst tragen. Ein
Dromedar übernahm das für mich. Wie dankbar bin ich ihm, ihm und dem Chamäleon,
das ihn für mich beladen hat.
Erste Nacht
Es gibt kleine Dünen und Ginsterbüsche. Jeder sucht sich seinen Platz für die
Nacht und seinen Platz für die Toilette. Die erste Nacht in der Wüste
unter freiem Himmel ist etwas Besonderes.
Auch die Dromedare bekommen ihren Platz für die Nacht. Sie
werden an einen Busch gebunden. Sie halten für uns Wache. Denn sie bemerken es, wenn sich ein Tier unserem Lager nähert. Das ist beruhigend.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Ich freue mich darüber, dass unser Kameltreiber seine drei Kamele immer in meiner Nähe aufstellt.
Ich kann sie im Mondlicht sehen. Immer wieder
schauen sie zu mir herüber. Das hörbare Wiederkäuen begleitet mich in meinen tiefen
Schlaf.
In der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, heißt es:
Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wach sind, und unser Schutz, wenn wir
schlafen, damit wir mit Christus wachen und in seinem Frieden ruhen können.
Manchmal bedient sich der Herr auch vierbeiniger Freunde.

Sonnenaufgang Eine meiner Erfahrungen in der Wüste ist das Staunen über die Weite des Horizonts. Während die Sonne im Westen untergeht, kann ich im Osten bereits den Mondaufgang sehen . In der ersten Nacht muss ich mich noch an die Enge des Schlafsacks gewöhnen. Wenn ich mich hin und her wälze,
öffne ich immer wieder die Augen, neugierig, wo der Mond steht –
bald wird es Vollmond sein.
Gegen drei oder vier Uhr wird es kalt. Die Kameltreiber haben bereits ein Feuer gemacht. Schließlich muss noch Brot für ihr Frühstück gebacken werden, damit sie sich rechtzeitig zum Sonnenaufgang stärken und ihre Morgengebete verrichten können .

Es ist Ramadan.
Ich ziehe meine Jacke an, setze mich auf, gut in meinen Schlafsack eingewickelt, und warte auf die aufgehende Sonne und die ersten Sonnenstrahlen. Ich nehme bewusst wahr,
wie sich die Sonne ankündigt, wie sich der Horizont verändert, wie die Sonne die Wüste in ihr Licht taucht und mir nicht zuletzt ihre Wärme schenkt.
Eine der grundlegenden Erfahrungen in der Wüste ist, dass Menschen achtsam und aufmerksam für all die Wohltaten der Schöpfung und der Geschöpfe werden, die im normalen Leben sonst so selbstverständlich sind.
Wie ich sind auch die Dromedare wach, warten auf den neuen Tag und schauen neugierig zu mir herüber … Spuren im Sand Am Morgen nach dem Aufstehen war es immer interessant, die
Spuren zu entdecken, die nächtliche Besucher in der Nähe meines Schlafplatzes hinterlassen hatten. Mohammed erklärte sie mir: Maus, Hase, Eidechse, Käfer und Raupen. Gott sei Dank war es noch zu kalt für Skorpione und Vipern.
Lebewesen hinterlassen Spuren auf ihrem Weg. In der Wüste nur für kurze Zeit. Der Sand weiß bald nichts mehr davon.
Was kann mir das für mein Leben sagen?

  •  Ich erinnere mich an eine Geschichte, in der es ebenfalls um
    Spuren geht, die jemand hinterlässt. Die Schlussfolgerung dieser Geschichte lautet: Es sind nicht die Spuren, die man auf dem Weg hinterlässt, die zählen,
    sondern die in den Herzen der Menschen, denen man begegnet ist.
  • Wenn man sein Ziel erreicht hat, ist es unwichtig, welchen Weg oder Umweg man genommen hat, um dorthin zu gelangen.
  •  Bei manchen Spuren bin ich froh, wenn ich sie später nicht mehr
    erkennen kann.
    Auch der Tod von Papst Franziskus bewegt mich. Seine Worte, sein Wirken, seine herzlichen Begegnungen haben viele gute Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen und etwas von der Liebe und Güte Gottes durchscheinen lassen.
    Mal sehen, welche Spuren ich auf meinem Weg durch die Wüste entdecken und auch selbst hinterlassen werde …

Oktober 2014 Südtunesien-Reise von Esther und Christoph

Unsere drei “Kamelführer” Mabrouk, Taher und Mohammed führten uns sicher durch die Sahara. Mit viel Geduld und auch Humor zeigten sie uns die Aufgaben wie Dromedare ab- und aufladen oder den Bau unseres schattenspendenden Mittagszeltes. Beim Wandern durch die Sahara oder beim Reiten auf den Tieren konnte man die Grösse und Schönheit der Wüste erfahren. Auch das Essen rund ums Lagerfeuer gehörte zu den tollen Erlebnissen. Unvergesslich bleiben auch die Nächte im Schlafsack bei Vollmond oder einem immensen Sternenhimmel.
Die ganze Reise ein tolles Abenteuer!

Oktober 2014 Südtunesien-Reise von Esther und Christoph 

Unsere drei "Kamelführer" Mabrouk, Taher und Mohammed führten uns sicher durch die Sahara. Mit viel Geduld und auch Humor zeigten sie uns die Aufgaben wie Dromedare ab- und aufladen oder den Bau unseres schattenspendenden Mittagszeltes. Beim Wandern durch die Sahara oder beim Reiten auf den Tieren konnte man die Grösse und Schönheit der Wüste erfahren. Auch das Essen rund ums Lagerfeuer gehörte zu den tollen Erlebnissen. Unvergesslich bleiben auch die Nächte im Schlafsack bei Vollmond oder einem immensen Sternenhimmel.

Die ganze Reise ein tolles Abenteuer!